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Mehr Unterstützung für Alleinerziehende - ja, nein oder anders?
In Deutschland leben rund 1,6Millionen Alleinerziehende. Sie erfahren nicht die Unterstützung in unserer Gesellschaft, die sie benötigen. ImRahmen der Zukunftswerkstatt Familie hat die SPD deshalb ein 8-Punkte-Programmerarbeitet. Das Manifest mit demTitel „Alleinerziehende – LeistungsträgerInnen unserer Gesellschaft“ wurde im April vomParteivorstand beschlossen. Auf ihremLandesparteitag am 24. April 2010 in Rostock hat die SPD MV den Antrag ebenfalls angenommen.
Der Anteil der Alleinerziehenden unter den Familien hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt, sie machen fast ein Fünftel aller Familien aus. In Ostdeutschland beträgt ihr Anteil sogar mehr als ein Viertel. Und 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Sie haben mehr Sorgen und Ängste vor Arbeitslosigkeit, Armut und Einsamkeit als andere.
Für uns ist klar: Politik muss sich nach der Lebenswirklichkeit richten. Wir wollen alleinerziehenden Eltern mit gezielten Maßnahmen helfen, die wir in unserem Programm erarbeitet haben. Es versteht sich als Impuls für eine Diskussion darüber, welche Schritte notwendig sind, um Alleinerziehende besser zu unterstützen. Eine grundlegende Forderung ist etwa der Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung. Auch machen wir Vorschläge dazu, wie der Weg für gute Arbeit und existenzsichernde Löhne bereitet werden kann. Das vollständige Programm findet Sie hier. Ich freue mich auf einen Meinungsaustausch und Anregungen von Ihnen!
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