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Woche für Gewerkschaftsjunior/innen: Ein Blick hinter die Kulissen der SPD PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. Mai 2010 um 08:57 Uhr

Jun_Gewerk_Woche_Fabian_SchellerDie SPD-Bundestagsfraktion hat vom 17. bis zum 21. Mai 2010 bereits zum fünften Mal für ehrenamtliche und hauptamtliche Gewerkschaftsfunktionäre die so genannte „Woche für Gewerkschaftsjunior/innen“ veranstaltet. Fabian Scheller, 21, Student an der Universität Rostock und ehrenamtlich beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) tätig, war in dieser Woche zu Gast bei Sonja Steffen. Die Teilnehmer sollen die Möglichkeit erhalten, Kontakte zu knüpfen und Politik aus erster Hand zu erfahren, indem sie die Arbeitsabläufe in den Abgeordnetenbüros, in der SPD-Bundestagsfraktion und im Bundestag selbst kennenlernen. Hier der Erfahrungsbericht von Fabian Scheller:

„Die SPD hatte zu diesem Ereignis geladen und aus allen Teilen des Landes kamen die jungen Gewerkschafter/innen in unsere schöne Hauptstadt. So auch ich, ein junger Student aus Rostock, der ehrenamtlich beim DGB tätig ist.

Spannend ging es schon am Sonntag los, als zum Empfang in den Fraktionssaal der SPD im Reichstagsgebäude geladen wurde. Bei einem Buffet und etwas Wein wurden erste Kontakte geknüpft. Am Montagmorgen ging es dann richtig los. Jeder Teilnehmer bekam einen Bundestagsabgeordneten zur Hand, der einen durch die Woche begleiten sollte.

In meinem Fall war es Sonja Steffen und ihre Mitarbeiterinnen, die mir die große Welt des Bundestages nahebringen sollten. Nach erster Unsicherheit war das Verhältnis sofort entspannt und ausgelassen. Schließlich gab es auch viel zu tun, in allen Gebäuden konnte man die Anspannung fühlen, diese Woche sollte es um viel gehen. Die Themen waren Griechenland und das damit verbundene Geld.

Mein Weg führte mich von Sitzung zu Sitzung - immer auf Achse mit Sonja. Ich war froh, das immer wieder neu Erfahrene in netten Gesprächen mit Sonja noch einmal aufarbeiten zu können. So viele Eindrücke prasselten auf mich ein. Und ich fragte mich immer wieder: „wie schafft man das nur alles unter einen Hut zu bekommen?“

Abends hatten die anderen Junioren und ich noch einmal Gelegenheit uns in gemütlicher Runde zusammenzusetzten und das Erlebte auszutauschen. So vergingen die Tage bei all den Ereignissen unglaublich schnell und ich war überrascht, als ich feststellen musste, dass die Woche schon vorbei war. Es war komisch am Freitag im Zug zu sitzen und das alles hinter sich zu lassen, aber das Studentenleben lag wieder vor mir. Und das freute mich ebenso.

Es war eine wunderbare Woche, die unglaublich viele Eindrücke für mich bereit hielt. Und wenn ich eines gelernt habe, dann dass so ein Leben im Bundestag unglaublich vielseitig aber eben auch unglaublich anstrengend ist. Ich danke Sonja Steffen und ihren Mitarbeiterinnen Anne und Wiebke für die tolle Woche.“

 
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