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„Weniger Geld trifft immer erst die Kultur.“ Das war am Ende eine zentrale Feststellung, die so von Dr. Klaus-Michael Körner, kulturpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion MV, gleich am Anfang geäußert wurde. Am 14. Juni haben wir in Stralsund im Rahmen einer „Fraktion vor Ort“ Veranstaltung zu einer Podiums-Diskussion eingeladen.
Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sigmund Ehrmann, wies in seiner Rede auf die Bedeutung von Kultur in der Gesellschaft hin. Was ist uns Kultur wert? Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird von der schwarz/gelben Politik auf die Kommunen abgewälzt. Die wiederum zuerst an der Kultur spart. Siggi Ehrmann erklärte das schwierige Wort „Kulturentwicklungsplanung“ Ja, auch in der Kultur brauchen wir Planungssicherheit.
Hans-Walther Westphal, als Kommunalpolitiker ebenfalls auf dem Podium, wies darauf hin, dass Kulturförderung immer auch Wirtschaftsförderung sei.
Ehrengast auf dem Podium war Nele Hertling, eine Grande Dame der Kultur in Deutschland, die von ihren Erfahrungen als Berliner Theatergründerin sprach. Sie warnte ausdrücklich davor, die Politik aus der Verantwortung zu lassen und die Kultur einem Mäzenatentum zu unterstellen. „Deutschland wird international darum beneidet, dass Kultur eine öffentliche Aufgabe ist, Grundbedürfnisse erfüllt.“ Das soll so bleiben.
Nach einer ausgedehnten Diskussionsrunde mit dem Publikum, in der es auch immer wieder um die Zukunft des hiesigen Theaters ging, aber auch um Kultur in Stralsund allgemein, kam es am gemütlichen Teil des Abends bei Häppchen und Wein zu interessanten Gesprächen, Kontakten, Anregungen und Lösungsansätzen.
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