energieIn der Kulturschmiede in Stralsund hat die SPD-Bundestagskandidatin Sonja Steffen sich am 31.08.09 klar gegen den Bau des geplanten Kohlekraftwerks in Lubmin ausgesprochen. Damit ist sie nicht auf Linie der Bundespartei, die den Neubau von Kohlekraftwerken als Brückentechnologie vorsieht. Auf der von der Klima-Allianz durchgeführten Veranstaltungsreihe "Welchen Weg wählt Deutschland aus der Wirtschafts- und Klimakrise?" betonte Steffen, dass die Antwort auf beide Krisen nur der forcierte Umbau der erneuerbaren Energien und die Abkehr nicht nur von Atom- sondern auch von der Kohlekraft sei.

Unterstützung erhielt sie von Jürgen Maier vom Forum für Umwelt und Entwicklung, der anbrachte, dass selbst die Branche einen Ausbau der Erneuerbaren auf 47% des deutschen Energiemixes bis 2020 für möglich halte. Sonja Steffen: "Der Neubau von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken blockiert den Ausbau von regenerativen Energieanlagen und gefährdet somit nicht nur den Tourismus als ein Standbein unserer Region, sondern auch die Neuschaffung von Arbeitsplätzen in der vielversprechenden Branche der Umwelttechnologien. Damit bin ich nicht einverstanden!"

Auf die Frage des Moderators wie eine Schlagzeile über die eigene Position in der Zeitung aussehen würde antwortete die Bundestagskandidatin klar und eindeutig: "Kein Kohlekraftwerk in Lubmin!"