Stralsunder SommerfestDas diesjährige Sommerfest der Stralsunder SPD stand natürlich ganz im Zeichen des Wahlkampfes. Die sozialdemokratische Bundestagskandidatin Sonja Steffen nutzte die Möglichkeit, um ein weiteres Mal mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

In den Unterhaltungen bekräftige die SPD-Kandidatin noch einmal ihr Nein zum geplanten Kohlekraftwerk in Lubmin: „Das Projekt steht im Widerspruch zu unseren Ambitionen den Bereich der regenerativen Energien weiter auszubauen.“

Auch das Bekenntnis zum flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 € pro Stunde gab die Familienanwältin erneut. Dazu erklärte sie „Steuern und Lohnnebenkosten zu senken, wie die FDP es verlangt, bringt zwar mehr Netto vom Brutto, aber was machen zwei oder drei Prozent schon bei einem Dumpinglohn von 4 € pro Stunde. Das wird die Kaufkraft nicht stärken. Lediglich Gutverdiener profitieren davon. Nur der Mindestlohn erhöht die Kaufkraft wirklich und schafft endlich ein Ende des „Aufstocker-Hartz IV“. Das Einkommen erreicht in unserer Region oft genug nicht das Existenzminimum und die Menschen haben dann die Lauferei mit der ARGE, weil Verrechnungen mit Hartz IV-Leistungen zu Rückforderungen führen.“

Die Kinder der Besucher konnten damit freilich noch nichts anfangen, kamen aber trotzdem auf ihre Kosten. Die Stralsunder SPD hat nicht nur für Imbiss, Getränke, musikalische Unterhaltung und sportliche Betätigung gesorgt, sondern auch bestes Wetter bestellt.